#132 Unser Weg: Von Umwegen und Selbstbestimmheit
Shownotes
Manchmal beginnt das neue Jahr nicht am 1. Jänner, sondern genau in dem Moment, in dem die Schule wieder startet und der Alltag mit voller Wucht zurück ist. Für Isabel und Lukas fühlt sich diese Folge genau so an: wie der eigentliche Neustart. Zwischen Stundenplänen, Terminkalendern und dem ganz normalen familiären Wahnsinn nehmen sich die beiden einen Moment, um innezuhalten – und zurückzublicken. Wo kommen sie eigentlich her? Welche beruflichen Umwege, Entscheidungen und Brüche haben sie geprägt? Und warum sitzen sie heute gemeinsam vor dem Podcast-Mikrofon und sprechen über die Welt, das Leben und alles dazwischen? Eine ruhige, persönliche Folge über Herkunft, Entwicklung und die Erkenntnis, dass viele Dinge erst im Rückspiegel Sinn ergeben. Kein großes Fazit, keine Neujahrsvorsätze – sondern ein ehrlicher Blick auf den eigenen Weg und darauf, was ihn zusammenhält. 🎙️
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- Filmlocations Mission Impossible (Korrektur: Es war nicht die Ponte dei Pugni, sondern die Ponte dei Conzafelzi)
Postproduktion: wepodit
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00:00:12: So, Happy New Year, Isabel.
00:00:13: Happy New Year, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im
00:00:20: Jahr im Jahr im Jahr im
00:00:21: Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:00:27: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im
00:00:28: Jahr im Jahr
00:00:30: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr Wir könnten eigentlich so ein Signeschen, wir könnten so was einsprechen, was man fixe einspült, so wie alle anderen.
00:00:36: Kann
00:00:36: man auch, ja.
00:00:38: Oder du kannst es jetzt individuell in deinem... Jetzt fühlst du dich ja nicht so fit.
00:00:42: Ich bin ja krank.
00:00:43: Also, wo machst du beginnen?
00:00:44: Oder... Na, von du an.
00:00:45: Ich bin der Lukas.
00:00:47: Ich bin forty-one.
00:00:49: Ich wohne in Wien.
00:00:51: Es ist halt lang, so wie halt alle in Niederösterreicher oder halt Österreicher, die in Wien wohnen, sind einer das Wien.
00:00:57: Und wir haben auch einige Hörerinnen und Hörer aus Deutschland.
00:01:00: Ja, da aus
00:01:00: der Schweiz.
00:01:01: Wie in die zweitgrößte, deutschsprachige Stadt, ich weiß noch, das wusste zwei Millionen und zwei Meinwohner.
00:01:06: Und du bist Mediziner?
00:01:07: Ich bin Mediziner und habe mich dann aber gegen eine klinische Arztkarriere entschieden und habe dann nach dem Studium eine Softwarefirma gegründet, Diagnosia heißt die.
00:01:18: Und gibt's noch immer.
00:01:19: Und die Firma, die haben wir zwölf Jahre lang aufgebaut und dabei genau aufgebaut.
00:01:27: Und das ist die meistverwendete Ärztinnen- und Medizin-App, sozusagen in Österreich.
00:01:33: Und das ist eine App, mit der man als Neimittel Informationen nachschauen kann und so als Neimittel-Wechselwirkungen und Tossierungen überprüfen kann.
00:01:41: Es wirkt ein bisschen banal oder ein bisschen fad, aber ist ein totaler, sowas der Erzneimittel, richtig verschreiben und verorten.
00:01:50: Nee,
00:01:51: und vor allem, ob das immer so erklärt, wenn mich jemand gefragt hat.
00:01:54: Was Diagnosia ist, hab ich immer gesagt, das geht ja um die Wechselwirkungen.
00:01:57: Also, wenn es nicht, wenn es richtig sagt, du bist quasi ... Achtzigjähriger Patient im Krankenhaus und hast jetzt acht unterschiedliche Medikamente.
00:02:08: Und da kann man dann nachschauen, ob
00:02:10: sie die untereinander vertragen,
00:02:12: ob vielleicht die Dosierung auch andere sein sollen.
00:02:15: Und das
00:02:15: Unternehmen haben wir dann zwar verlangt aufgebaut und dann wurde das übernommen von einem großen Medizinverlag.
00:02:20: Und seitdem habe ich mich eigentlich auf zwei Sachen konzentriert.
00:02:24: Das eine ist, dass ich so ambulante Gesundheitseinrichtungen, Entwicklungen und Betreiber, weil ich glaube, dass dieses Gesundheitssystem da im totalen Wandel unterliegt und dass die, du musst erforschen, wenn sie in der Medizin, die hat sich so weit entwickelt, dass du hast, also wenn du wirklich schwer wegen des Problemes hast, dann musst du in einer Zentrum gehen, also in der Universitätsklinik, wo heute komplexe Sachen mit geringeren Fallzahlen von Menschen häufig gemacht werden.
00:02:50: Wenn du dann, also man weiß, was der häufig ist, sobald du etwas häufig machst, bist du gut darin.
00:02:55: Und ich würde jetzt irgendwie eine komplexe Operation, die würde ich jetzt nicht in einem Beereferiekrankenhaus in der Pampa machen, wo das halt nur einmal im Monat gemacht wird.
00:03:04: Aber du musst ja immer unterscheiden, in der Medizin finde ich zwischen... Stiebeteilt dran oder ist das mühsam?
00:03:10: Kann ich da gleich eine Frage stellen?
00:03:12: Das kannst du vielleicht nicht sagen.
00:03:15: Man sagt ja dann immer, wenn man Sonderklasse-Patiente ist und du kommst ins Krankenhaus, dann ist ja oft so, ma, und ich werde extra vom Primarius operiert.
00:03:27: Ja.
00:03:29: Und ist es da nicht ... Ist das wirklich ein Unterschied, ob du jetzt vom Primaris operiert wirst oder vom ersten Oberarzt?
00:03:37: Du schaust, ich glaube, du brauchst jetzt nicht Mediziner sein, weil es gibt Primarie, die sind sicher, also wir reden jetzt von Operieren, es gibt ja unterschiedliche Fachbereiche.
00:03:46: Deiner Konservator, internistischer Medizin, aus der Nix zu operieren, aber wenn jemand ein Kandidat macht oder irgendwas Interventionelles, aber du musst ja unterscheiden, finde ich, also so wie bei allen Domänen des Lebens, wenn du etwas... ... häufig machst, dann bist du da einfach gut drin.
00:04:02: Und wenn du es weniger häufig machst, du übernimmst mein Medizinstudium auch schon lange her.
00:04:06: Ja, die muss mir all die Dinge dann, wenn ich jetzt über eine Sache nachdenke, muss ich mir auch natürlich wieder einlesen.
00:04:10: Das ist ja logisch.
00:04:11: Ja.
00:04:11: Insbesondere in der Hochspezialisierung der Welt.
00:04:15: Ne, vor allem verändert sich ja permanent was.
00:04:17: Verändert sich ja permanent etwas permanent.
00:04:19: Das heißt, du kannst eigentlich nur in einem ganz, ganz kleinen Gebiet wirklich an Top sein.
00:04:25: Und ich finde, aber es ist gar nicht zwingend notwendig, dass man immer, immer am Top ist bei allen, allen Bereichen, weil du musst eben unterscheiden zwischen woran stirbe und was ist jetzt mühsam.
00:04:35: Und ob du dir da jetzt, ehrlich gesagt, die Methanaminsahre, also, oder der Iboprophäen oder der Acetylsalizylsahre einhaust, ja, für deine Nasennebenhöhlen, dass die zu sein, natürlich könnte man da jetzt, da könntest du eine Dissertation drüberschreiben, ja, über nichts der redale Antiromatika, also diese, die Schmerzmedikamente würde ich jetzt unter Anführungszeichen.
00:04:55: Aber was dir das macht im Ende Ergebnis, ist das jetzt nicht der Riesen, also da geht es ja um...
00:05:00: Es geht um nix, da geht es um eine Erkältung.
00:05:03: Ja, genau.
00:05:03: Also wenn du jetzt nix machen würdest, dann
00:05:05: würdest du selber leben.
00:05:06: Ja, stimmt ja.
00:05:07: Und du
00:05:07: musst halt finde ich einfach immer unterscheiden, okay, geht es da jetzt wirklich um etwas?
00:05:10: Ja, und muss ich da jetzt investieren in das?
00:05:12: Oder ist das eigentlich?
00:05:13: Und deswegen... Darin stellt sicher ein bisschen immer unsere Diskussionen, weil... Du hast dann irgendwas oder in unserem Umfeld ist etwas, wo die nimmst du dann nicht so ernst.
00:05:22: Ja, aber du nimmst
00:05:22: es dann auch nicht so ernst.
00:05:23: Nein,
00:05:23: ich weiß es nicht, weil es nicht ernst ist in der Regel.
00:05:25: Es ist mühsam und es gibt total viele Dinge, die sind belastend und schwierig.
00:05:29: Und ich meine, ich bin tot krank mit meinem krippalen Effekt.
00:05:35: Aber weißt du was ich mein?
00:05:36: Also dieses Aussage finde ich so kann man wahrscheinlich nicht stehen lassen, weil es gibt wahrscheinlich primarie Dioparien, super.
00:05:41: Und einige sagen, die sind, ich habe weniger operieren.
00:05:45: Aber
00:05:45: trotzdem diese Gedanke natürlich, dass man auch jetzt...
00:05:49: Aber das sind natürlich komische Gedanken.
00:05:51: Das ist sozusagen der Chef-Bilot von der Lufthansa-Flugzeug besser als die schlechter.
00:05:57: Da stehen immer Menschen im Hintergrund und das kann man so pauschal überhaupt.
00:06:00: Ja, was ist, noch abschließend, bevor du da weitermachen kannst, ist nur, ich finde, du siehst es halt sehr pragmatisch.
00:06:10: Und du musst aber
00:06:11: auch
00:06:12: verstehen, dass ich trotzdem... Egal, was ich habe, natürlich auch das beste Endergebnis haben will.
00:06:20: Ja, also ich finde, gute Ärzte oder gute Arzt, du bist heutzutage schon ein starker Kommunikator eigentlich sein, weil das wollen die Menschen.
00:06:27: Weil alle diese... Wie
00:06:27: das ist auch total wichtig.
00:06:29: Weil alle diese, siebzig Prozent diese Dinge, die wir jetzt gerade sprechen, die
00:06:32: kann... Kannst du auch nicht beurteilen?
00:06:33: Nein,
00:06:34: und die sind eben nicht lebensgefährlich und die sind mühsam, aber die kann man erlernen durch Routine, aber wichtig ist... dass ich dir ein gutes Gefühl geb, dich abholt, dir das erklär und dich da durchgeiide finde.
00:06:46: Und ich wollte das halt eigentlich so an Patienten nie so machen.
00:06:49: Woll
00:06:49: ich, glaubt du, du
00:06:50: kennst das schon?
00:06:51: Ich könnte das sehr gut.
00:06:52: Aber ich find's extrem anstrengend da.
00:06:54: Es ist
00:06:55: extrem anstrengend.
00:06:55: Du gibst
00:06:56: extrem viel von dir.
00:06:57: Also, du gibst extrem viel.
00:06:59: Du hast es ja bei deinem Papa gesehen, der ja
00:07:01: Jahrzehntelang praktisch arzt war.
00:07:06: Du gibst extrem viel.
00:07:09: Aber um das abzuschließen und dann haben wir gedacht, das will er eigentlich nicht und ich finde er ein sehr kreativer Mensch.
00:07:15: Und eigentlich finde ich gute Medizin, es gibt ja dieses EBM, also Evidence-Based Medicine.
00:07:22: Und das tun wir uns immer denken, die Medizin hat sich entwickelt, so ganz grob gesagt, von der Eminence-Based Medicine zu Evidence-Based Medicine.
00:07:30: Evidence für den Beweis und Eminence.
00:07:33: für die hohe Eminence, weil man hat früher gesagt, der Primar oder irgendwie der Kuro gesagt, so ist es, und da kam dann in der Vergangenheit sehr viele Fälle, also da gab es viele in der Historie, wo man sagt, na, nur weil der das sagt, das stimmt, na, wir müssen Beweise herbringen, wir müssen Beweise herbringen und das muss dem Beweis, dem Gegner Placebo gegen die Bestandstherapie, muss das ein Vorteil bringen.
00:07:54: Und das und was und warum wir das jetzt gesagt haben?
00:07:57: Naja, und der Punkt ist ja, wir, also der Lukas und ich sind ja schon seit, zwei tausend sechs ein paar.
00:08:05: Es gibt eh eine Kennenlernfolge, ich weiß nicht mehr genau wie sie heißt, ich glaube Myspace heißt, da kann man die Kennenlerngeschichte nachhören.
00:08:13: Aber es war natürlich ganz interessant, weil der Lukas war mitten, also nicht mitten.
00:08:18: gegen Ende des Studiums.
00:08:20: Ich habe schon gearbeitet und da waren schon die ersten Anzeichen, dass du zwar fertig studieren wirst, natürlich, aber ... nicht unbedingt praktizieren.
00:08:30: Ich habe
00:08:30: dann ja so eine Brittmittelstelle gehabt in Maka-Ha, und ich habe ja schon viel im Krankenhaus gearbeitet damals, also in den letzten ein, zwei Studienjahren, und immer formuliert, ich war in Amerika, war in Berlin, ich war in Barcelona, und hab dort herausgemacht, die war eigentlich immer im Ausland immer klinisch gearbeitet, so früh wie es noch geht, ich bin immer beim ersten Formulieren gleich im OB gestanden, und dann halt irgendwie rauszufinden, okay, das ist halt für mich nicht.
00:08:53: Und muss sagen, wir haben ja schon eigentlich im Studium, wir hatten ja damals mit Maka Arzt.
00:08:59: Das war die erste österreichische Arzt-Zuche-Seite.
00:09:02: Du warst als sehr Internet-Affin.
00:09:03: Ich war
00:09:04: Internet-Affin.
00:09:05: Ich war richtig Technologie-Affin.
00:09:07: Ich habe schon Webseiten für Leute gemacht zum Studium und habe gemerkt, da geht der Zitz mit hin.
00:09:12: Mein Indikat war immer so, wenn ich jetzt heimkomme, was lese ich denn?
00:09:16: Wo wir beschäftigen, in meiner Freizeit.
00:09:19: Und das war immer, ich hab das Wired gelesen, ich hab TechCrunch gelesen, ich hab mir halt nur mit diesen Dingen beschäftigt.
00:09:23: Und ich hab halt nie irgendwie den neuen medizinischen Journal gelesen, über den neuen Beta-Blocker.
00:09:29: Obwohl
00:09:29: natürlich bei dir immer ein Problem ist, also bis heute, muss ich sagen.
00:09:35: dass du halt so viele Interessen hast.
00:09:37: Und wenn du so viele Interessen hast, du ist gern krochen,
00:09:42: könntest
00:09:42: genauso Ortskopf sein.
00:09:43: Das müsste
00:09:44: natürlich, deswegen wäre wahrscheinlich nie erfolgreich sein, richtig?
00:09:47: Weil du musst einfach die mit einer, du müsst jeder weiß, Focus, Focus, Focus.
00:09:51: Ja, das ist das, das ist das one-on-one.
00:09:53: Ja,
00:09:53: aber ich weiß nicht, ob, ja, ich bin eh, und das ist, und natürlich, Focus, Focus, Focus, aber ... Ich weiß nicht.
00:10:03: Also auf meinem Weg ist es nicht, ich kann es auch nicht.
00:10:05: Wir sind halt beide nicht
00:10:08: so.
00:10:09: Ich sehe halt, ich ziehe halt aus diesen anderen Dingen sehr viel.
00:10:12: für die anderen Dinge, nehmen wir da immer mit.
00:10:15: Aber es ist auch totaler USB, dass du quasi die Medizin verstehst.
00:10:24: Parallel, aber natürlich auch das ganze digitale Welt, die weiß ich vielleicht nicht mehr, dass du dir damit beschäftigst.
00:10:32: Die Zukunft der
00:10:33: Medizin oder die Zukunft der Gesundheit, dann natürlich auch das Unternehmertum ins Risiko gehen.
00:10:40: Wie kann man ... du tust ja ... Ärzte, Coaches,
00:10:46: Immobilien-Entwicklungen, bei so Gesundheitseinrichtungen.
00:10:48: Ich mache Strategieberatung bei Pharmakonzernen.
00:10:51: Also
00:10:52: es ist ja schon sehr breit,
00:10:53: aber
00:10:54: dann doch wieder Abokus.
00:10:55: Ich habe dafür, glaube ich, ein sehr, sehr gutes Verständnis für die Sachen, die ich mache.
00:10:59: Weil du kannst natürlich, wenn du jetzt nur, wenn ich jetzt fünfzehn Jahre lang nur am Patienten, nur klinisch gearbeitet hätte, hätte er nicht das ... Könnte das ja jetzt nicht machen, was ich jetzt mache.
00:11:07: Ja, aber deshalb bist du,
00:11:09: wie viele Gipsen in deinem Umfeld die genau
00:11:11: das so machen.
00:11:12: Aber es ist ja da, das war es ja vorher nie, wie das ausgeht, in welche Richtung das geht und ob das was bringt.
00:11:16: Das ist schon das Follow-Your, also ich finde aber mein Kärtner nicht Follow-Your-Passion ist eigentlich schlecht, aber eher Follow-Your-Energie.
00:11:22: Und ich finde eigentlich viel besser.
00:11:24: Weil das Passion, das ist schwierig finde, das ist, weil Passion kommt und geht und das ist so eine Motivation und am Ende braucht immer Disziplin, egal was du machst.
00:11:31: Aber das schon, wo kommt, wo ich die Energie raus?
00:11:33: Und wenn es dann in dem Moment ist, das Kochen, dann gibt mir das ja eine Energie, die sich in irgendeiner Form, glaube ich schon, manifestiert in einem Beruf, den ich dann am Nachmittag, wenn ich in dem Ärztezentrum, das gibt mir dann irgendwas.
00:11:44: Was das macht ja was mit dir, diese Dinge.
00:11:46: Das kannst du oft gar nicht so greifen.
00:11:49: Was ist das nicht so?
00:11:51: Doch, ich frage mich nicht, ob du jetzt Rückschlüsse auf mich ziehst.
00:11:54: Weil ich habe ja nicht so viel Fokus und denke mir die ganze Zeit ...
00:11:58: Du fährst ja sehr gut damit.
00:12:00: Ja, aber ich könnte auch was anderes machen.
00:12:04: Wäre nicht so schlimm, glaube ich.
00:12:06: Ich habe noch nie wirklich etwas gemacht, was mir total gegen Strich gegangen ist.
00:12:13: Wo ich gesagt habe, okay, das ist es überhaupt nicht.
00:12:14: Das
00:12:14: ist eine extremer gesunde Eigenschaft.
00:12:16: Weil ich alles irgendwie ... Okay, ich hab einmal ein Praktikum beim Bayerischen Rundfunk in München gemacht.
00:12:25: Das hat man nicht so getagelt.
00:12:27: Aber es waren auch positive Dinge.
00:12:28: Aber ich kann aus allem etwas
00:12:32: Gutes ... Aber da bist du da allen richtig weg.
00:12:34: Bei mir war in dem Krankenhaus, können wir mal rinnern, da haben wir das ... Und da dachte ich, da musst du ja hinschauen.
00:12:40: Da muss ich auch nicht wegschauen.
00:12:42: Weil ich da jetzt wegschau, dann geht das in die falsche Richtung.
00:12:45: Und ich kann mir erinnern, du hast zu mir gesagt ... Du willst nicht
00:12:49: um
00:12:50: fünf Uhr, dreißig oder sechs Uhr aufstehen und zum Morgen besprechen.
00:12:53: Das ist jetzt nicht... Das
00:12:54: ist... Schau, du musst... Mir war einfach wichtig, selbstbestimmt das Leben.
00:12:57: Ja, und das ist halt in einem Krankenhaus schwierig.
00:12:59: Und das ist das Geld schon.
00:13:00: Ich glaube, es ist natürlich auch ein bisschen ein Lüge, weil du musst immer, um da hinzukommen, beruflich, unternehmerisch, wo man ist.
00:13:06: war mein Leben zwölf Jahr lang mit Investoren und Partnern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, selbstbestimmt nein, war es nicht.
00:13:13: Also das war im Ex-Post betrachtet, ist das jetzt nicht so
00:13:16: ganz was.
00:13:16: Wurscht, aber trotzdem, man kann sich eher am Beruf ja in der Praxis vorstellen.
00:13:20: Ich finde was Gestalterisches.
00:13:22: Und das Gestalterische in der Medizin, das ist teilweise finde ich ja gefährlich, als klinisch gesehen.
00:13:27: Aber
00:13:28: ich finde, aber mir tagt dieses Gestalten einfach extrem gerne.
00:13:31: Etwas, ich sehe mich so als... Ich weiß nicht, Company-Bilder oder etwas aufbauen, etwas gestalten, etwas weiterentwickeln.
00:13:37: Es ist ein Riesen, es gibt, du musst ja wieder identifizieren für dich, egal was du machst, kann ich gut verwalten, kann ich gut bestehende Prozesse abarbeiten, abwickeln und das gehört ja dazu.
00:13:46: Das ist ja mindert, ich tu das gar nicht wert, das ist genauso wichtig wie das
00:13:49: gestalten.
00:13:49: Nein, ist total wichtig.
00:13:50: Und dann mal eher zu schauen, okay, was sind die zwei, drei Schritte und die zwei Strategien und Taktiken, wollen wir sagen?
00:13:56: Da müssen wir jetzt das Krankenhaus, das Unternehmen, den Betrieb, die Key-Personen, die müssen wir jetzt durch diese Stellenstelle setzen, oder mit denen, die das machen, damit das ganze Vehikel dann so und so funktioniert.
00:14:09: Da bin ich viel besser drin.
00:14:10: Das kann ich viel, viel besser.
00:14:12: Gut, okay.
00:14:12: Also, um das jetzt damit man da nicht...
00:14:14: Jetzt haben wir jetzt viel zu lange darüber geredet.
00:14:16: Und jetzt, was man... Und dann hast du halt... Dann hast du ein paar Nachdiagnosierverkauf, hast du ein paar...
00:14:21: Genau, ich habe auch Beteiligungen im digitalen Gesundheitsbereich, das ist Digital Health.
00:14:25: Damals kurz abschliessen, ich habe zwar so Steckenpferde, das ist, dass ich mich mit diesen digital health, also mit Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Technologie und Medizin beschäftige.
00:14:35: oder Berate, Beteiligungen haben und im Beirat bin.
00:14:39: Und das andere ist, dass ich ambulante Gesundheitseinrichtungen in Entwicklung betreibe.
00:14:43: Jetzt schließt sich der Kreis.
00:14:44: Warum?
00:14:46: Weil ein Großteil der medizinischen Leistungen wird ambulantisiert.
00:14:50: Wenn du Kinderkirurgie hernimmst, wir haben einen OP im siebzehnten Bezirk, der SOMED, wo wir hauptsächlich kinderkirurgische Eingriffe durchführen.
00:14:58: Es gibt ganz wenige Eingriffe bei Kindern, wo es einen Bedarf gibt, dass du über Nacht in Krankenhausen bleibst.
00:15:03: Das kannst du ambulant zu extrem... Also du hast weniger Verkeime, diese sogenannten nosokomialen Infektionen, dass die Infektionsrisiko ist geringer, die Belastung für die Eltern überlegt hat.
00:15:14: So hast du dann eigentlich der Tag, zwanzig Minuten, dreißig Minuten und du gehst am gleichen Tag nach Hause.
00:15:19: Ich wollte nie in einem Krankenhaus übernachten,
00:15:21: nie dort essen,
00:15:23: wenn es die Möglichkeit gäbe
00:15:24: und die Qualität
00:15:26: und das Risiko und alles das Package passt, dann immer ambulant machen.
00:15:30: Und deswegen glaube ich an den Bereich.
00:15:32: Aber jetzt auch zu du.
00:15:34: Ja, und ich werde jetzt da nicht so lang ausführen.
00:15:40: Ja, ich war jetzt auch nicht geplant.
00:15:42: Das kann man leider zusagen für alle, die neu einschalten.
00:15:46: Unsere Folgen sind immer umgeplant und umgeschnitten.
00:15:50: Ungeskriptet und geschnitten.
00:15:51: Ungeskriptet hat Vorteile, hat Nachteile.
00:15:54: Wir haben aber letztens jetzt gerade zu dem Kommen noch, wir waren letztens sieben Stunden im Auto, weil wir von Venedig nach Kärnten, von Kärnten nach Niederösterreich gefahren sind.
00:16:04: in den Weihnachtsferien, haben wir einen Podcast über die Doppelgänger gehört, die lustigerweise, also da habe ich mich sehr abgeholt, gefühlt, die das ähnlich gesagt haben, die haben, ihr wisst ja, wir haben Kategorien eingeführt.
00:16:19: funktioniert.
00:16:20: Wir vergessen es die ganze Zeit.
00:16:22: Die haben das Gleiche gesagt.
00:16:25: Es hat bei ihnen auch nicht funktioniert.
00:16:26: Sie machen einfach ihr Ding.
00:16:28: Sie bewerben das nicht einmal auf Social Media.
00:16:31: Und es funktioniert trotzdem.
00:16:34: Und wir, ich glaube halt, es ist, also ich würde es jetzt auch gar nicht schmälern.
00:16:40: Ich glaube, es gibt super Ideen, super Tipps, wie man etwas verbessern könnte.
00:16:46: Nur, du musst es dann ja auch... Du musst es dann auch machen.
00:16:50: Ja,
00:16:50: du musst es auch machen.
00:16:51: Und
00:16:51: so ist es bei allen Dingen im Leben.
00:16:53: Es bringt überhaupt nichts, diese ganzen Vorsätze, wenn du es dann
00:16:57: nicht machst.
00:16:57: Nein, in den meisten, in den ninety-neinzig Prozent, macht man es dann eh nicht, weil man unterschätzt, glaube ich, den Aufwand, der dahinter steht.
00:17:04: Also, es ist schon aufwand genug, es ist schon schwer genug, ein gutes Kernprodukt zu machen.
00:17:07: Unser Produkt ist, dass wir ein Podcast machen, dass wir darüber sprechen.
00:17:10: Wöchentlich.
00:17:11: Wöchentlich.
00:17:11: Das
00:17:11: ist unser Produkt.
00:17:12: Und das haben die Doppelgänger super gesagt, die haben gesagt, du schau ... Wir haben, es gibt so einen Spruch, ein gutes Kernprodukt verzeiht alles.
00:17:19: Und das denke ich mir immer bei großen Konzernen.
00:17:21: Wenn ich mir einen großen Konzern anschaue, ein starkes Kernprodukt haben.
00:17:26: Facebook, auf Versicherung, etc.
00:17:27: Ja gut,
00:17:28: aber wirst du jetzt deine Chrony Nights mit?
00:17:30: Nein, nein, aber dann meine ich, dann kannst du viel rundherum aufbauen und gehört versenken und Dinge ausprobieren.
00:17:35: Aber wenn das Kernprodukt stimmt, dann funktionieren die
00:17:38: Dinge.
00:17:38: Und lustigerweise habe ich das jetzt beim Philipp Mardatana, habe ich das jetzt auch gehört, der gesagt hat, schau mal, das sei.
00:17:45: Produkt funktioniert.
00:17:47: Gut
00:17:48: genug.
00:17:48: Und dann kannst du skalieren, dann kannst du dir Dinge überlegen, dann kannst du es alles besser machen.
00:17:54: Zuerst einmal schauen.
00:17:57: So, also du bist...
00:17:58: Ich bin aus Kärnten, lebe auch in Wien und hab... Lustigerweise meine ganze Ausbildung war immer Richtung Film und Fernsehen und habe Theater, Film und Medienwissenschaft studiert und Publicistik in Wien, habe dann unzählige Praktika in dem Bereich gemacht, habe in Los Angeles studiert und bin dann wieder zurückgekommen, habe dann als Praktikantin bei einer großen Filmproduktionsfirma bei der Dorfilm begonnen zu arbeiten, habe mich dort hochgearbeitet, alles gemacht, von Set-Assistenz bis Aufnahmeleitung bis Produktionsleitung.
00:18:41: Und am Ende war ich Producer.
00:18:42: Ich habe das, ich glaube, so... über zehn Jahre gemacht, war extrem intuit, also ich habe das geliebt.
00:18:55: Ich glaube, ich war auch relativ gut darin, so wie du das gesagt hast, wenn man etwas zehn Jahre macht.
00:19:01: Und der Absprung und der Anführungszeichen.
00:19:04: Das ist dann mit der ersten Schwangerschaft gekommen, da habe ich dann in der Karrenz, habe zwar auch für die Dorfel gearbeitet, aber habe mich dann auch selbstständig gemacht mit Salon Mama und Alma Babycair mit einer Babykosmetikfirma und habe dann quasi erste Schritte in Richtung Selbstständigkeit gemacht und dann mit einem Mit dem zweiten Kind war dann irgendwie die Frage so, was machen wir jetzt, Familie?
00:19:32: Es war, ich muss wirklich, wenn ich an die Zeit zurückkehrenke.
00:19:34: Eigentlich Wahnsinn.
00:19:35: Es war echt
00:19:36: eine stressige Zeit.
00:19:37: Es war wirklich dysfunktional.
00:19:38: Es war wirklich, ja.
00:19:40: Also, wir müssen sich vorstellen, wir haben damals das Diagnose her.
00:19:42: Nein,
00:19:42: es war eigentlich
00:19:43: furchtbar.
00:19:43: Die Kinder, es war eigentlich furchtbar.
00:19:45: Also, es war ein Desaster.
00:19:46: Von außen
00:19:47: betrachtet.
00:19:48: Also, jetzt, es ist lustig.
00:19:49: Wenn ich jetzt so ein Drück denke, das war alles ein kompletter
00:19:53: Wahnsinn.
00:19:53: Es war so viel Belastung eigentlich und lustigerweise.
00:19:56: ...
00:19:57: war man ... war man aber drinnen und ... und ja, ja ... ... war man drinnen und hat es dann halt irgendwie durchgezogen.
00:20:08: Ich
00:20:08: mein, ich hab schon sehr viel schöne ... also, das war jetzt furchtbar, furchtbar.
00:20:12: Aber es war einfach eine wahnsinnig anstrengende Zeit, zwei Unternehmen zu gründen, du ...
00:20:18: Das ist ja alles total fragil.
00:20:19: Das ist in diesen frühen Phasen.
00:20:21: Du weißt, du hast keine Lebenserfahrung.
00:20:24: Du weißt, in welche Richtung das alles geht.
00:20:27: Nein,
00:20:27: vor allem, du verdienst nichts.
00:20:29: Du verdienst nichts, du hast
00:20:31: der Geld.
00:20:31: Du weißt, in welche Richtung es geht, du hast nur einzahlen.
00:20:34: Nein, das war eigentlich ... Aber ich habe da oft ...
00:20:37: Auf der anderen Seite will ich aber sagen, weil ich gebe den Tipp öfters Frauen ... die sagen, sie überlegen, was die sich neu ...
00:20:48: Etwas zu machen,
00:20:48: neu zu orientieren.
00:20:49: Und dann sage ich, ist prinzipiell schon diese Phase in der Karenz oder in Deutschland, sagt man, Elternzeit, nicht schlecht, weil ... weil du ... weil diese Erwartung nicht so ist.
00:21:03: Das ist was anderes, wenn ... Du hast einfach diesen Druck nicht so ganz.
00:21:06: Weil du denkst, du bist eigentlich ... Du hast ja eher einen anderen Job und zumindest kannst du drüber nachdenken, ohne dass du Geld verdienen musst.
00:21:18: Ich finde das als Umorientierung, als Staat finde diese Phase gar nicht schlecht.
00:21:23: Ich gebe mir keine Tipps, aber wenn man einen Tipp geben kann, wollen wir nicht machen.
00:21:30: Möglichst früh, ich denke da oft, was war das eigentlich für einen Fiasco diese Zeit, dass man nichts wusste, nur Fehler gemacht.
00:21:39: Aber das ist natürlich jetzt extrem wertvoll, finde ich, weil du musst früh Fehler machen.
00:21:46: Und du machst sie ja nur früh.
00:21:48: Und du machst dann nicht mit vierzig plus die Fehler mehr.
00:21:52: Du wirst viel zurückhaltender mit einer Fehler gemütlicher und sorgsamer.
00:21:57: Und wenn du früh Da ist es komplett egal, mit vierundzwanzig, mit zwanzig, mit acht ist es
00:22:05: komplett.
00:22:05: Du war ja aber nicht so jung, du war ja von dreißig.
00:22:08: Ja, aber okay, bis von achtzehn bis dreißig kannst du richtig ins Risiko gehen, finde ich.
00:22:13: Da musst du, da kannst du ruhig
00:22:14: ins Risiko gehen.
00:22:15: Ich finde es ganz später auch.
00:22:16: Machst aber nicht mehr mehr.
00:22:17: Weißt du nicht mehr.
00:22:18: Sonst, ich schwere es dir, du machst das nicht mehr.
00:22:20: Das ist der Wunsch, zu sagen, ich mach alles richtig, ich mach's alles ohne Risiko.
00:22:25: Und dann, wenn ich's gehört hab oder wenn ich den Fall hab, dann geh ins Risiko.
00:22:28: Passiert nicht.
00:22:30: Schwere, dir wird das Abendgebiet, passiert nicht.
00:22:32: Und wenn es passiert, du merkst meistens nicht erfolgreich, weil du nicht gelernt hast, mit Risiko umzugehen, weil du nicht warst, bis es anfühlt, Fragil in solchen Lebenssituationen zu
00:22:41: sein.
00:22:42: Dinge zu verlieren oder dass du merkst, es funktioniert
00:22:45: nicht.
00:22:46: Wie wir damit umgehen, wenn Dinge nicht funktionieren, wenn du das nicht gewohnt bist, dann kannst du, du kannst, du kannst nicht schneller Depressionen, du kannst die Passenmuster machen, du kannst alles, und du kannst dann warten, wir sagen, ja.
00:22:57: Das ist ein Paar auf der Gäme.
00:22:59: Ich bin das gewohnt seit zwanzig Jahren.
00:23:01: Da geht's.
00:23:01: Das macht ja was mit dir.
00:23:02: Das macht dir zu einem anderen Menschen.
00:23:04: Also mir, das ist schon zu einem... Also ich finde, wenn man diesen Weg geht, ich weiß gar nicht, was ist die Bezeichnung dafür.
00:23:11: Selbstbestimmt das unternehmerisches Leben führen?
00:23:14: Ich weiß nicht,
00:23:15: wie man das nennen kann.
00:23:16: Ich finde prinzipiell unternehmerisch, unternehmerisch tätig zu sein.
00:23:20: Das macht was, das ändert durch deine Persönlichkeit.
00:23:22: Das ändert deinen Freundeskreis, das ändert deine Persönlichkeit.
00:23:25: Du siehst die Welt anders.
00:23:27: Ja, du kannst vor allem... Du siehst die Welt an, dass du siehst.
00:23:30: Ich finde, was der Job einmal gesagt hat, ist, dass alle die Dinge, die rundherum die sind, wenn du überlegst, die hat irgendeiner Mensch da draußen gemacht und erdacht.
00:23:38: Das ist ein anderer Mensch, der ist nicht gescheiter als du.
00:23:42: Der hat wahrscheinlich nicht mehr gearbeitet als du.
00:23:44: Das ist alles, was du siehst, ist in deinem ganzen Weltleben, was du umgegeben hast, von anderen Menschen entstanden.
00:23:50: Die nicht gescheiter als du.
00:23:51: Das wäre schon stark.
00:23:52: Mir hat das immer sehr inspiriert.
00:23:54: Ja, sie inspiriert mich jetzt nicht so.
00:23:59: Gut, aber ich denke, so was
00:24:00: wird wieder weniger.
00:24:01: Na ja, jetzt hast du einmal Babycare gegründet.
00:24:03: Genau.
00:24:06: Und dann hat sich eigentlich dann ... war irgendwann der Punkt, okay, ich werde jetzt nicht mehr zurückgehen zum Film, aus unterschiedlichen Gründen.
00:24:13: Das Erste ist, es ist jetzt nicht unbedingt sehr frauen- bzw.
00:24:18: familienfreundlich.
00:24:20: Du warst es am Set und so.
00:24:22: Ja, aber prinzipiell auch.
00:24:23: Also, Steve, wenn du drehst, wenn du nicht am Set bist, du musst erreichbar sein und es ist doch sechzig Stundenwochen in irgendeiner Form.
00:24:32: Es ist auch mit Reisen verbunden.
00:24:36: Und dann war schon der innerliche Drang irgendwo gesellschafterin zu sein.
00:24:45: Also, ja.
00:24:46: Also, und zu dem Zeitpunkt habe ich mir nicht vorstellen können, dass ich jetzt meine eigene Filmproduktion gründe.
00:24:53: Das habe ich immer so ein bisschen gesagt, gell?
00:24:55: Das wolltest du immer.
00:24:56: Ich war, ich habe das aber zu dem Zeitpunkt nicht so gespürt nach.
00:24:59: Und die haben nicht gewusst, wo ich da anfangen soll und mit wem und so weiter.
00:25:03: Ich wollte jetzt aber auch kein... Gesellschaft damit, was eine fünf Prozent Anteile sein, das wollte ich auch nicht.
00:25:10: Und somit hab ich dann gesagt, okay, nein, ich mach jetzt mal eine Pause, du hast mir da ein bisschen reingedrängt und bin dann in die ... ja, mit ... bin dann in die Brotlose ... Selbstständigkeit gegangen, wo ich sehr viel gegeben hab, sehr viel gearbeitet hab und sehr viel aufgebaut hab und schon ... wenig bis nix verdient habe.
00:25:32: Und ich finde, das vergisst man immer.
00:25:34: Natürlich sagt man, wir müssen alle fair entlohnt werden und so weiter.
00:25:40: Aber ich bin schon noch so aufgewachsen, dass man am Anfang, wenn es irgendwie geht, wenn man sich es irgendwie leisten kann, dass man einmal mehr gibt.
00:25:53: Ja, ich bin immer ein Riesenfan, immer mehr geben.
00:25:56: Und es
00:25:57: kommt immer zurück.
00:25:58: Irgendwie kommt es immer zurück.
00:26:00: Oder beim Kochrezept oder irgendwo.
00:26:02: Also, ich bin
00:26:02: irgendwie nicht so der Typ, der mal sagt, nein, nein, nein.
00:26:06: Also, zuerst einmal will ich wissen, was verdiene und dann schauen wir weiter, sondern ich bin eher der Typ, na, mach mal, ich bin überzeugt, probieren wir es aus und dann findet man einen Weg.
00:26:18: Aber ich glaube, das ist auch der richtige Zugang zum Leben.
00:26:19: Wenn jemand zu mir kommt und sagt, okay, was verdiene, und das geht ums Geld, dann sage ich, da bist du freustach.
00:26:24: Da kannst du fragen, wo du drüben anfangen.
00:26:27: Weil ich finde, wenn man an die gleiche Sache glaubt oder arbeiten will, an das gleiche Ziel.
00:26:32: Und dann findet man auch den Geld als ein Hygienefaktor.
00:26:35: Da findet man zusammen.
00:26:36: Ich kann das ganz offen sagen, können schauen.
00:26:39: Das können wir uns leisten.
00:26:41: Du sagst mir einfach, was brauchst du?
00:26:42: Was willst du?
00:26:44: Wenn ich will, das bringen wir in den Datingvergleich, dann findest du den Deal.
00:26:50: Das ist so wie zu sagen.
00:26:51: Ich verliebe mich in einer Person, aber wenn der nicht in einer Eigentumswohnung lebt mit hundertzwanzig Quadratmeter, dann verliebe ich mich nicht in sie.
00:26:57: Ja, das stimmt sehr.
00:26:57: Sorry, das funktioniert die Welt ja nicht.
00:27:00: Zuerst zeige ich, was ich will, woran ich glaube, an wie es die Zukunft ausschaut.
00:27:04: Glauben
00:27:05: wir da gemeinsam daran?
00:27:06: Glauben
00:27:06: wir da gemeinsam daran?
00:27:07: Okay, passt.
00:27:07: Und da schreiben wir das.
00:27:08: Und jetzt schauen wir, wie die Deal-Terms aus sind, wie sind die Rahmenbedingungen.
00:27:13: Aber wenn ich ein Ziel habe, Unternehmensfährkäufe und Käufe funktionieren nur so.
00:27:18: Ja, wie schaut die Gemeinsam mit Zukunft aus?
00:27:20: und dann finden wir einen Preis.
00:27:22: Aber was, wenn beide die Gemeinsam mit Zukunft sehen, dann wirst du den Preis finden.
00:27:25: Aber wenn du den Preis beginnst, wirst du die Zukunft nicht finden.
00:27:27: Totaler falscher
00:27:28: Zugriff.
00:27:28: Das ist total lustig und das fehlt mir schon überall.
00:27:32: Was?
00:27:32: Egal wo ich hinschau, das fehlt mir diese Einstellung.
00:27:35: Also ich war immer so und ich bin nach wie vor so.
00:27:39: Zumindest auf, wie soll ich sagen, auf gleicher... nicht auf gleicher Ebene, wenn ich jetzt mit jemandem zusammenarbeiten will, der mir vielleicht etwas bringen kann oder der mir Erfahrung bringt oder ... Was du sie machen?
00:27:55: Ja, ja, verstehe ich schon.
00:27:57: Ja.
00:27:58: Ja, gut, um zurückzukommen.
00:27:59: Ja, und jetzt, und jetzt...
00:28:01: Jetzt machen wir... Aber ich finde das interessant, weil Filmproduktionen, schau, wie sie das verändert hat in diesen Jahren.
00:28:05: Ja, Wahnsinn.
00:28:06: Also, jetzt, wenn es überlegt ist, und man steht da mal vor, hier wärst du vielleicht diesen Weg gegangen, dann würdest du vielleicht denken, oh Gott, ich bin da eigentlich an einer Suche, die gar nicht vielleicht zeitgemäße sind.
00:28:14: in dieser Form, weil die parallel neben mir hat sich diese Filmproduktionswelt ja radikal verändert, die Abnehmerkanäle, die Subportionskanäle haben sie verändert, ja.
00:28:23: Und jetzt bist du in irgendeiner Form Produzentin.
00:28:26: Du produzierst deinen eigenen Pod.
00:28:28: Das ist ja ganz eine neue Form der Produktion.
00:28:30: Und du bist Content Creator und also du bist die E-Produzentin.
00:28:34: Plus, was einfach total, also was ich eben nicht mehr tauschen will, ist dieses Gefühl jetzt nicht nur, was wir früher gesagt haben, dass es selbstbestimmt hat, aber
00:28:44: du musst
00:28:45: dich permanent weiterentwickeln.
00:28:48: Es gibt keinen Stillstand.
00:28:50: Und weil wenn du an Stillstand hast, dann wirst du in dieser Welt verlieren.
00:28:54: Das ist einmal ein Faktum.
00:28:56: Und ich hab das auch oft, wenn du dann auf Instagram oder wenn du irgendwie, du reflektierst ja auch deine Arbeit.
00:29:04: Und dann hast du natürlich den Punkt, jetzt ist wieder was Neues, jetzt funktioniert das nicht, jetzt ist wieder alles anders.
00:29:10: Aber ... Es gibt so viele Beispiele, jedes Mal, wo Leute, egal welchen Alters, wirklich, das ist komplett irrelevant, sich total neu erfinden.
00:29:22: Und das ist so großartig.
00:29:27: Ja.
00:29:28: Und das ist etwas, was davor in meinem vorherigen Job ... Da kommst du gar nicht dazu, weil da bist du eher ... Du musst ... Ja, ein bisschen ... Du musst dich schon
00:29:40: weiterentwickeln.
00:29:41: Aber das ist immer das Risiko natürlich, wenn ... in einem angestellten oder regulären Job eher bin, dass ich nicht, ich hab keinen Druck, dass ich mich nicht wirklich weiterehe.
00:29:49: Du kommst
00:29:50: daraus aus der Komfortzone.
00:29:51: Du wirst immer tendenziell tentierst immer mehr zur Komfortzone, das heißt, du wirst nicht weiterentwickeln, das ist so viel beklugger.
00:29:56: Natürlich.
00:29:56: Ich find jetzt diese letzten zwei, drei Wochen da, die Lebensstagnation zwischen den Jahren dieser Zeit, die ist ja auch ein super Spiegelbild dafür.
00:30:04: Je weniger du machst, desto letagischer du bist, desto passiver wirst du, desto weniger kriegst du weiter.
00:30:09: Deshalb ist heute der erste Tag wieder total...
00:30:11: Genau, merkst du gleich.
00:30:12: Das macht ja gleich was mit dir.
00:30:14: Das ist total, das dient sie durch.
00:30:17: Und das gibt den Spruch Embrace the Problems.
00:30:22: Also umarmt die Probleme.
00:30:25: Das ist eine dauerende Endloschleife an Problemen, das Lebens, die zu dir kommt.
00:30:34: Und du kannst, wenn du nicht gewohnt bist und daran arbeitest, das ist ein Muskeln.
00:30:39: Das kannst du trainieren, wir gehen mit Problemen um.
00:30:41: Wenn du dann schaffst, dass du dir quasi in Opportunities drehst, wenn du die abdrehst und sagst, ah, damit geh ich so und das mach ich so, dann das kannst du trainieren.
00:30:51: Das musst du trainieren, glaub ich.
00:30:52: Das heißt schwierig leben.
00:30:53: Und da gibt es ja diesen Spruch, das, was du
00:30:56: nicht
00:30:57: kontrollieren kannst, macht da keine Gedanke.
00:30:59: Und das, was du kontrollieren kannst ...
00:31:02: Also, ich bin da schlecht drin, aber ich glaub, da muss man echt dran arbeiten.
00:31:05: Aber du kannst, wenn du wirklich ... Also, zum Beispiel heute, weil ... Ich hab gestern das erste Mal schlecht geschlafen, weil ich mal ein bisschen einen Stress gemacht hab.
00:31:15: Ich hab immer
00:31:16: so dieser Blues, aber das ist immer so, nachdem die Schule
00:31:18: begann.
00:31:18: Ich hab so viel und ... Also, ich merk dann immer ins Tun kommen und ... einfach mal beginnen und abarbeiten und dann entsteht wieder total viel und dann bist drinnen im Game.
00:31:32: Dieses, dieses, am Anfang dieses Gefühl und das muss man schon sagen, das ist ja vor einer Gründung oder vor, vor jedem Umbruch, hast du mal diesen Berg vor dir und denkst, okay, wie soll ich das überhaupt, jemals schaffen, wie soll ich das angehen?
00:31:47: Aber sobald man reinkommt ...
00:31:49: Dann bist du bis jetzt wieder drin, ja, genau.
00:31:51: Also es gibt ja diesen, das ... Leute, die permanent beschäftigt sind, die sind ja nicht, die sind ... Warte mal, wie ist es?
00:32:01: Weil es war es jetzt nicht mehr mehr.
00:32:02: Aber es ist ein bisschen so ein Paradoxon.
00:32:05: Ich such's dann raus und da sind die schon noch zu verliehen.
00:32:07: Gut, ich wollte mir jetzt nur ein Fun-Fact eingefallen.
00:32:11: Wir starten ja immer ein Fun-Fact, aber heute
00:32:12: haben wir
00:32:13: das ganze am Schluss der Fun-Fact.
00:32:16: Aber medizinischer Fun-Fact.
00:32:18: Da warst du eben ein Riesenfan von Evolution.
00:32:21: Und es gibt einen Nerv, den Nervus, Lachengästere, Kurrenz, das ist ein, kennst du den?
00:32:29: Das ist, es gibt ja Hirnnerven, ich glaube es gibt zehn oder zwölf, ich glaube zehn Hirnnerven.
00:32:34: Das sind so zentrale Hirnnerven, die kommen vom Hirn raus und die innervieren den ganzen Körper.
00:32:38: Ja, gibt
00:32:38: es nicht mehr?
00:32:39: Ja,
00:32:39: das sind... zehn oder zwölf gibt's oder ich glaube es sind zwölf, ich weiß nicht
00:32:43: mehr, gibt's noch nicht
00:32:45: hundert?
00:32:45: Nein, das sind die zentralen Hirnen und die verästern.
00:32:48: sie, die werden ganz verheiratet, haben dann tausend Äste und das musst du alles in einer Turmille lernen und sagen, okay, der geht tot hin und der geht tot hin und alle diese Nerven innervieren etwas, die Edocken am Ende waren und machen etwas.
00:33:00: Und zuerst von diesem Hirnwerfer da runter kommt, das ist dieser Larangesre Kurins und der macht, da gibt's Ich glaube, es ist die Subklavier, der macht um ein Gefäß eine Kurve unten.
00:33:12: Deswegen heißt das eine Kurrenz und geht zurück.
00:33:15: Also er kommt darunter.
00:33:16: Mach bei dem Gefäß ein Kurve, geht wieder rauf und geht dann da zur Kehlkopfmuskulatur, zum ganzen Kehlkopf.
00:33:23: Also die Stimmbahne, die Glottis.
00:33:25: Also das heißt, wenn du so eine schildrössige Operation hast, dann musst du immer aufpassen,
00:33:30: dass du nicht verlierst.
00:33:32: Genau, ich
00:33:32: weiß.
00:33:33: Und was ich eigentlich sagen will, es gibt ja immer so sehr viele, es gibt ja Leute, die nicht an Evolution glauben.
00:33:39: die sagen, es gibt einen Creator, es gibt einen Gott, weil der Mensch und der menschliche Körper ist so perfekt.
00:33:45: Der ist einfach so perfekt und das kann eigentlich, das kann nicht Evolution sein, weil nur der Gott wird den Körper so perfekt machen.
00:33:53: Und das ist einfach ein super Beispiel für Imperfektion im menschlichen Körper.
00:33:57: Weil wenn ich den schnellstmöglichen Weg finden würde, dann würde ich es direkt zum Kehlkopf innovieren.
00:34:02: Aber der Machtwerk hat total unnötige Schleife.
00:34:05: Und warum ist das so?
00:34:06: Evolution, das ist eine Relik, man kann das auch erklären, du kannst das nachlesen.
00:34:09: Weil, wenn es nachlässt, wie dieser Nerven entwickelt wurde und die Gefäße, aber
00:34:14: es
00:34:15: sind einfach so.
00:34:17: Entwicklungen, das sind so, so wie Appendix, wie der Blinter, man sagt.
00:34:20: Ja, stimmt, wie der Appendix.
00:34:21: Das sind
00:34:21: Dinge, die sind auch.
00:34:23: Da gibt es jetzt aber keinen Hartengrund dafür.
00:34:24: Und wenn es einen Designer gäbe, wenn es einen Gott gäbe, dann würde es das nicht machen.
00:34:28: Also, ein guter Ingenieur
00:34:30: würde
00:34:31: das nicht machen.
00:34:32: Der würde sagen, du gehst.
00:34:33: direkt zum Kellkopf runter.
00:34:34: Und brauche nette Kurven.
00:34:35: So, und vielleicht jetzt noch zusammenfassend.
00:34:38: Wir ... Also, der Podcast, für alle, die jetzt
00:34:40: ... Also, der heißt Negroni Nights.
00:34:42: Negroni Nights, obwohl wir selten ...
00:34:44: Wir trinken auch noch nie Negroni.
00:34:45: Na, also selten.
00:34:47: Ja.
00:34:47: Und wir treffen uns ...
00:34:49: Das war super.
00:34:50: Unser Lieblingskaktel.
00:34:51: Ja.
00:34:52: Wir treffen uns wöchentlich.
00:34:53: Wöchentlich.
00:34:54: Wöchentlich
00:34:55: kommt jeden Donnerstag eben raus.
00:34:57: Und wir reden über alles und nix.
00:35:00: Ja, du sagst immer, es ist ein Quassel-Podcast.
00:35:03: Ja.
00:35:03: Ist es auch wahrscheinlich.
00:35:04: Aber
00:35:05: ich
00:35:05: sage immer wieder Leute, sie können sich was mitnehmen.
00:35:07: Ich glaube schon, man kann sich was mitnehmen und es ist, man hört immer so Szenen an einer Ehe.
00:35:14: Es ist natürlich ein bisschen Voyeurismus.
00:35:15: Es ist natürlich Voyeurismus, also durchs Schlüsselloch schauen und auch sich wahrscheinlich oft wieder erkennen.
00:35:24: Ja, ich glaube, es ist ja Spiegel.
00:35:26: Also ich kriege mir oft das Feedback.
00:35:27: Genau.
00:35:27: Ich würde sagen, okay, das ist genau meine Situation.
00:35:30: Ja, stimmt.
00:35:31: Und
00:35:31: ... wie wir halt damit umgehen und wie wir unsere Streitkultur und unsere ... Was wir mögen, was wir nicht mögen, wir nehmen euch mit auf Reisen und unsere Gedanken zur ...
00:35:44: Wir machen das jetzt seit zwei Jahren.
00:35:46: Ja.
00:35:47: Und ich finde es eigentlich ein Superexperiment.
00:35:48: Damals war ein kurzes Experiment gestartet.
00:35:50: Ja.
00:35:51: Und ... Mir bringt es total viel.
00:35:54: Ich finde es super, ich schreibe mir da immer Sachen auf.
00:35:57: Das
00:35:57: bringt vor allem uns.
00:35:58: Als Mensch.
00:35:59: Als Ehepaar.
00:36:01: Das
00:36:01: bringt uns auch viel.
00:36:02: Natürlich.
00:36:03: Das ist ja, muss man auch sagen, gestartet ist es ja, weil wir gesagt haben, du, kann man mal einfach einmal die Woche eine halbe Stunde reden ohne Hände.
00:36:11: Ohne Hände, ohne aufs Hände zu schauen.
00:36:13: Das ist ja der Ursprung, in die Augen schauen, darüber reden, das machst du ja nicht.
00:36:17: Das machst du nicht.
00:36:18: Niemand macht das.
00:36:18: Und es ist eigentlich eine gesunde Hygiene.
00:36:23: Und
00:36:23: dadurch, dass du es natürlich wöchentlich machst und wir jetzt auch keine Folgen im Petto haben, ist es natürlich so, dass es total stimmungsabhängig ist.
00:36:35: Es kann natürlich sein, theoretisch oder praktisch ist schon passiert, dass wir davor streiten oder null Lust haben, jetzt gemeinsam eine halbe Stunde zu reden.
00:36:48: Und das Interessante ist dann, wenn man das gemacht hat, man spürt es natürlich auch, weil dann ist man ein bisschen aggressiver oder passive-aggressiver vielleicht, aber es löst auch wieder...
00:37:00: Es löst immer.
00:37:01: Eigentlich immer.
00:37:02: Das ist immer super.
00:37:03: Es ist immer gut.
00:37:04: Es ist immer Therapie.
00:37:05: Es ist extrem therapeutisch.
00:37:06: Es ist wirklich therapeutisch.
00:37:09: Ja.
00:37:10: Na ja, gut.
00:37:11: Okay, sieben und dreißig Minuten.
00:37:12: Na ja, jetzt wollten wir kurz...
00:37:13: Wir wollten noch ganz kurz nix, kurz zu Venedig?
00:37:15: Ja, genau.
00:37:16: Wir waren in Venedig immer spontan zwei Nächte in das Parkhaus runterfahren.
00:37:22: Ich hab immer so einen Respekt gehabt vor diesem Park in der Welt.
00:37:24: Ich hab mir gedacht, ich muss jetzt auf der Insel fahren und da sind diese Straßen und die kommen nicht aus.
00:37:28: Und ich weiß, es ist italienisch.
00:37:29: Aber es ist kein Problem.
00:37:30: Wir haben es jetzt schon oft gemacht in das Parkhaus.
00:37:33: Wir haben schon einen Stress gehabt, weil es war
00:37:36: online,
00:37:37: weil alles aus reserviert.
00:37:38: Und da hab ich dann schon einen Stress gehabt.
00:37:40: Dann hab ich mir gedacht, na bitte, wenn jetzt online.
00:37:42: Jedes Parkhaus aus Reserviertes kennen wir in Jesu-Lobaker.
00:37:46: Wir haben gesagt, wir bringen mit Freunden Silvester in Niedig.
00:37:50: Wir sind am einunddreißigsten von Kärnten runtergefahren.
00:37:52: Genau.
00:37:53: Und es war also ein echter Tipp, kann man echt machen, finde ich.
00:37:57: Wir waren diesmal in einer anderen Parkhaus.
00:37:59: Wir waren an einem Parkhaus erst mal mit diesem People-Mover, das Moderne.
00:38:02: Das ist das erste.
00:38:03: Das ist
00:38:04: das erste.
00:38:05: Die Lage
00:38:05: ist nicht so gut.
00:38:06: Also die ist quasi...
00:38:07: Weil es ein bisschen abseits ist.
00:38:08: Aber auch mit diesem People-Mover.
00:38:10: Nein, und das ist voll groß und das hat... Viel mehr
00:38:12: Platz.
00:38:13: Elektro, Ladestationen und das war eben... Also für Dester sich gesagt haben, es ist alles ausgebucht.
00:38:19: Ja, alles
00:38:20: frei.
00:38:21: Also lasst euch nicht irritieren, wenn da online steht, es ist ausgebucht, es ist nicht ausgebucht.
00:38:25: Das ist genug Platz.
00:38:26: Genau.
00:38:27: Und dann haben wir ein echt ein nettes Apartment, muss ich sagen, gefunden.
00:38:30: Das war wirklich ein sehr geheimen Tipp.
00:38:33: Wir waren drei Familien, haben drei Apartments nebeneinander gehabt mit einem tollen Garten gemeinsam.
00:38:39: Das kannst
00:38:39: du echt im Sommer, da kannst du stillen.
00:38:41: Das ist ein Garten, direkt in Venedig, mit Liegen am Wasser.
00:38:45: Ich find
00:38:45: zu jeder Jahreszeit,
00:38:46: das ist super.
00:38:47: Ja, du kannst zu jeder Zeit.
00:38:48: Wenn du da reinkommst und du siehst diese Wasserstraße und diese Lagunenstadt.
00:38:52: Und
00:38:53: extrem sauber und extrem warm.
00:38:56: Weil das war meine Sorge.
00:38:58: Für mich war es...
00:38:59: Nein, wir waren was nicht.
00:39:00: Es war schon kalt.
00:39:01: Wir waren extrem kalt.
00:39:01: Nein, wir waren
00:39:02: überhaupt
00:39:02: nicht kalt.
00:39:02: Nein, ich hab's so gefroren.
00:39:04: Was?
00:39:04: Ich hab's schon in meinem Janck gefroren und war komplett eiskalt.
00:39:06: Was drinnen?
00:39:06: Nein, nicht draußen.
00:39:08: Nein, nicht draußen.
00:39:09: Nein, nicht draußen.
00:39:10: Nein, nicht draußen.
00:39:11: Nein,
00:39:13: nicht draußen.
00:39:14: Nein, nicht
00:39:14: draußen.
00:39:15: Ich war schon in Italien, da hat die Heizung nicht wirklich funktioniert.
00:39:18: Bloß kriegt man nur, was ich hasse, ein Leintuch als Decke.
00:39:22: Das geht gar nicht, das geht im Winter nicht.
00:39:25: Das ist dort alles nicht.
00:39:27: Es ist extrem warm, die Heizung hat funktioniert.
00:39:30: Also ihr redet von Indoor, nicht draußen in Venedig.
00:39:33: Und du hast gescheite Betten, wirklich extrem gut geschlafen mit deiner gescheiten Bettecke.
00:39:40: Ja, die Bettdecke war eigentlich super.
00:39:41: Es war wirklich ein richtiges alles.
00:39:43: Ein Palazzo eigentlich.
00:39:44: Ja, es war ein Palazzo.
00:39:45: Und ich mir dacht, da draußen war es extrem kalt.
00:39:47: Hier war
00:39:47: es draußen kalt.
00:39:48: Aber an dem Zweiundzwanzig Uhr am Markusplatz, da war niemand dort.
00:39:50: Und dann, irgendwie weißt du, der Polizei gegangen, der gesagt, da kommst du in einer Stunde wieder, dann schau dich
00:39:54: an.
00:39:56: Das glaub ich aber
00:39:56: nicht.
00:39:56: Also, es war prinzipiell, wir haben in Kanareccio gewohnt.
00:40:00: Das ist jetzt ein bisschen weiter weg.
00:40:02: In Nördlich.
00:40:03: Genau, das ist eigentlich das größte Viertel von Benedikt.
00:40:06: Das jüdische
00:40:07: Viertel.
00:40:07: War ein Teil davon.
00:40:08: Ein
00:40:08: Teil davon.
00:40:09: Aber das Canareggio ist das größte Viertel in Venedig.
00:40:13: Und du, da war nix los.
00:40:15: Das ist genau so nett.
00:40:16: Ja, super.
00:40:17: Wir können aber in die Shownots oder du hast auf dem Instagram, wir haben ein paar Lokale verlinkt.
00:40:21: Und wo wir hingehen.
00:40:23: Du musst nur schicken, dass das appartment.
00:40:25: Das ist wirklich ein Geheimtipp.
00:40:26: Und
00:40:27: es jedes Mal echt ein super Leben.
00:40:29: Es ist
00:40:29: wirklich,
00:40:30: natürlich,
00:40:31: mit Freunden.
00:40:32: Es war total entspannt und nett.
00:40:34: Und für die Kinder war es lustig und so weiter.
00:40:37: Das ist ekla, aber prinzipiell, es waren zwei Tage.
00:40:41: Und diese Change of scenery, es macht so viel mit einem.
00:40:47: Es gibt ja einfach so viel Energie und immerhin leben wir in Europa.
00:40:53: Das muss man einfach ausnutzen.
00:40:57: Du setzt dich ins Auto und bist in einem anderen Land.
00:41:01: Richtig, ja.
00:41:02: Und
00:41:02: man muss sich immer überlegen, wohin, also man kann einfach spontan, man macht viel zu wenig spontan.
00:41:07: Ja, also wir machen es immer, wir machen es auch zu wenig spontan, immer wenn man es dann macht, das ist immer super im Nachhinein.
00:41:12: Wir machen es sehr oft, aber das ist kann man, ich finde, das ist, man kann das ausnutzen, dass du in einem anderen Kulturkreis bist, du fährst zwei Stunden im Auto, alles ist anders.
00:41:22: Das ist nicht mit viel Geld verbunden, überhaupt nicht.
00:41:24: Insbesondere wenn man ein Elektroautor hat.
00:41:26: Dann ist ja quasi gerade das alles.
00:41:29: Also das ist echt ein super Tipp.
00:41:31: Ich habe mir auch gestern angeschaut, wir haben uns ja, die hat ja der letzte Mission im Prosserblick gefallen.
00:41:35: Der
00:41:35: hat mir sehr gut
00:41:36: gefallen.
00:41:37: Das ist übrigens ein super Film-Tipp.
00:41:38: Der ist ja zweizeilig.
00:41:40: Der war jetzt im Fernsehen.
00:41:41: Ich habe mir ihn angeschaut, vor letzter Woche.
00:41:45: Und da gibt es ja eine ganz bekannte, da gibt es zum Schluss eine Szene in Venedig.
00:41:49: Na wirklich?
00:41:49: Das haben wir gar nicht mehr angeschaut.
00:41:50: Da habt ihr es noch mal recherchiert, die Ponte de Pugni, und das ist die feiste Brücke.
00:41:57: Und es ist wahrscheinlich eine bekannte Brücke, weil da gibt es immer wieder... In der Geschichte des Films.
00:42:04: Also wir da immer.
00:42:05: Kampfszenen.
00:42:06: Ach so, wirklich?
00:42:07: Ja.
00:42:07: Und da haben wir doch... Also, die haben das halt gedreht, die haben das in einer Nacht gedreht.
00:42:11: Es gibt zu einer Webseite, die heißt Filmlocations.com.
00:42:13: Da kannst du das anziehen.
00:42:14: Da kannst du alles wissen.
00:42:16: Und ich finde das immer so behind the scenes.
00:42:18: Das finde ich super, wenn es dann... Ich finde das immer... Ich habe ja gesucht, diese Kirchen, wo der James, der Indiana Jones rauskommt, wo sie die drei... Das war nicht
00:42:30: in Venedig.
00:42:30: Na sicher.
00:42:31: Natürlich, wo aus dem Kanaldeckel rauskommt, den Kanaldeckel gibt's aber gar nicht.
00:42:34: Das ist nur für den Film, aber die Kathetrale gibt's.
00:42:37: Und also Filmlocations für Venedig, Indiana Jones und Mission Impossible.
00:42:41: Echt
00:42:42: super.
00:42:42: Sie
00:42:42: waren im Critty oben.
00:42:43: Die Sonnenaufgangsszene war im Critty oben.
00:42:47: Das Criti ist das Palazzo Criti.
00:42:49: Es ist ein sehr bekanntes Hotel.
00:42:52: Ja, es
00:42:53: ist ein ganz bekanntes Hotel Palazzo.
00:42:55: Ein Palazzo
00:42:55: und unten gibt es direkt am Wasser eine wirklich coole Bade.
00:43:00: Mit einem exzellenten Negroni.
00:43:01: Also wenn ihr mal nach Venedig fährt, geht es ins Criti?
00:43:04: Ja, das war echt nett.
00:43:06: Wir haben es heuer leider nicht
00:43:07: geschafft.
00:43:07: Geht es ins Criti?
00:43:07: Nein.
00:43:08: Geht es unten rein und bestellt sich an Negroni und setzt sich auf die Terrasse.
00:43:12: Ist wirklich cool.
00:43:13: Gut.
00:43:14: Ja, und jetzt, also jetzt geht's mal eher ein bisschen besser.
00:43:17: Ja, ist immer gut.
00:43:18: Jetzt
00:43:18: starten wir.
00:43:20: Im neuen Jahr.
00:43:21: Danke fürs Zuhören.
00:43:21: Danke
00:43:22: fürs Zuhören.
00:43:23: Wir verlinken ein paar Sachen in die Show Notes.
00:43:25: Und
00:43:25: wenn ihr Ideen oder Fragen oder Tipps oder Ähnliches könnt ihr gerne in der Kommentarfunktion drunterschreiben.
00:43:36: Vielleicht als Themen, die euch in diesem Jahr interessieren oder wo ihr unsere Meinung wissen wollt.
00:43:42: Oder Schützdams oder alles aus.
00:43:45: Alles, was da herkommt.
00:43:46: Genau.
00:43:46: Das schlucken wir alles.
00:43:48: Okay, dann bis zum nächsten Mal.
00:43:50: Ciao, meine Lieben.
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