#135 Kein Wert im Understatement – warum leise sein überschätzt wird
Diese Folge bewegt sich um die Frage, warum Understatement so oft als Tugend gilt – und wo es beginnt, zur Selbstbeschränkung zu werden. Zwischen Bescheidenheit, Zurückhaltung und dem Bedürfnis, nicht aufzufallen, entsteht ein Spannungsfeld, das viele Lebensbereiche prägt.
Isabel und Lukas sprechen über Glauben und Zweifel, über Religion als kulturelle Struktur und über Systeme, die Orientierung versprechen, aber zugleich kompliziert und widersprüchlich sein können. Immer wieder taucht dabei das Thema Verantwortung auf: für die eigene Haltung, für die eigene Stimme und dafür, wie sichtbar man sich in der Öffentlichkeit macht.
Ein zentraler Gedanke ist die Frage nach Legitimation. Wer darf...